Was brauche ich?

Zum Mischen

Einwegspritze 5 ml Spritze mit Kanüle Nadel

Alkoholtupfer

Zum desinfizieren der Vials und der Haut.

 

Insulinspritzen

BD Micro-Fine™+ U 100 Insulinspritzen 0,3 x 8 mm oder ähnliche

 

Peptid Box

Die PeptidBox sorgt für Ordnung und schützt dein wichtiges Zubehör an einem Ort. Das durchdachte Innenlayout bietet Platz für Vials, Alkoholtupfer, Spritzen und weiteres Zubehör.

Subkutanen Injektionsstellen

Die häufigsten subkutanen Injektionsstellen liegen im Fettgewebe direkt unter der Haut. Dort wird die Injektion langsam aufgenommen.

Bauch

  • Etwa 5 cm Abstand zum Bauchnabel einhalten.
  • Geeignet ist die gesamte rechte und linke Bauchseite.
  • Meist die bevorzugte Stelle, da sie leicht erreichbar ist und häufig eine gleichmäßige Aufnahme ermöglicht.

Oberschenkel

  • Vorderseite oder leicht außen.
  • Den mittleren Bereich zwischen Hüfte und Knie wählen.
  • Gut geeignet, wenn der Bauch nicht verwendet werden soll.

Oberarm

  • Rückseite beziehungsweise Außenseite des Oberarms.
  • Dort sollte ausreichend Unterhautfett vorhanden sein.
  • Allein ist diese Stelle oft schwieriger zu erreichen.

Gesäß

  • Oberer äußerer Bereich.
  • Wird für subkutane Injektionen seltener verwendet als Bauch oder Oberschenkel.

Wichtige Hinweise

  • Immer in gesundes Hautgewebe injizieren.
  • Nicht in gerötete, entzündete, vernarbte oder verhärtete Haut stechen.
  • Die Einstichstellen rotieren. Zwischen zwei Injektionen sollte ein Abstand von mindestens einigen Zentimetern liegen. Das kann das Risiko für Verhärtungen und Hautveränderungen verringern.
  • Je nach Nadellänge und Körperbau wird meist im 90°-Winkel injiziert. Bei sehr wenig Unterhautfett kann eine Hautfalte gebildet oder ein 45°-Winkel sinnvoll sein.

Rekonstitution

 

  • Lyophilisiertes (gefriergetrocknetes) Peptid liegt als Pulver im Vial vor.
  • Bakteriostatisches Wasser enthält einen Konservierungsstoff (meist 0,9 % Benzylalkohol), der das Wachstum von Bakterien nach dem ersten Anstechen verlangsamt. Es macht die Lösung jedoch nicht steril, wenn unsauber gearbeitet wird.
  • Nach der Zugabe des Wassers löst sich das Pulver auf und es entsteht eine Lösung mit einer bestimmten Konzentration, die von der Pulvermenge und dem zugegebenen Volumen abhängt.
  • Viele Peptide werden nach der Rekonstitution im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C gelagert. Die Stabilität hängt vom jeweiligen Peptid und den Herstellerangaben ab.